Numerologie
Woher diese Methode stammt
Gerechnet wird nach der chaldäischen Methode, wie sie in Tamil Nadu und Sri Lanka praktiziert wird. Schriftlich fassbar ist sie seit Cheiro (William John Warner), Cheiro's Book of Numbers, 1926. Der Name „chaldäisch“ legt babylonischen Ursprung nahe; dafür gibt es keinen Nachweis.
Cheiro wurde im kolonialen Indien stärker gelesen als im Westen, und dort verband sich seine Buchstabentabelle mit den Navagraha, den neun Himmelskörpern der indischen Astrologie. Diese Verbindung ist eine indische Entwicklung des 20. Jahrhunderts – nicht uraltes Wissen.
Die sogenannten Meisterzahlen 11, 22 und 33 gibt es hier nicht: Sie stammen aus einer amerikanischen Schule des frühen 20. Jahrhunderts. Bei Cheiro sind 11 und 22 gewöhnliche Verbundzahlen – und beide sind Warnzahlen.
Diese Seite rechnet und ordnet ein. Sie verspricht nichts, verkauft nichts und schlägt insbesondere keine geänderte Schreibweise Ihres Namens vor – das ist eine Lebensentscheidung und keine Ausgabe eines Rechenwerks.